Was haben Seifenblasen mit Pfingsten zu tun?

Gestern als unsere Rahel wieder mal vor Begeisterung die Seifenblasen tanzen ließ, da kam mir ein Gedanke…

Die Seifenblasen, sind sie nicht ein tolles Bild für das was wir zu Pfingsten feiern?

Genau – der heilige Geist, den die Jünger zu Pfingsten ganz besonders erlebt haben und sie befähigt hat loszugehen in die Welt und die beste Botschaft weiterzusagen.

Dieses Fest ist uns irgendwie am unfassbarsten, obwohl es mit zwei Feiertagen einen ganz schön großen Wert hat.

Heiliger Geist – das ist wohl die Gestalt Gottes, die uns nicht die nächste ist.

Dabei sprechen wir bei uns Menschen ja auch aus einer Einheit von Leib (Körper) , Seele und Geist, um zu fassen, was der Mensch ist und was ihn ausmacht.

Gott ist wohl dann in Jesus der leibhaftige (Körper), im Vater die (gute) Seele und im heiligen Geist eben der Geist.

Geist: das lässt sich nicht anfassen, nicht ergreifen – so wie die Seifenblasen, sobald du sie mit den Händen fangen möchtest, zerspringen sie. Auch den Heiligen Geist können wir nicht fangen, nicht für uns in Besitz nehmen. Er weht wo er will. Aber er ist da. Sogar wenn die Seifenblase zerplatzt liegen in der Luft noch die einzelnen Seifenteilchen.

Leicht, schwebend, leise – da ist kein großes Tamtam, kein Geschrei, nein, meist stille, aber tiefe innere Begeisterung.

Aus so wenig Wasser-Seifengemisch wird durch die Luft manchmal eine riesige Seifenblase – auch der Heilige Geist – der Geist Gottes lässt aus wenig viel werden: aus unseren bescheidenen Möglichkeiten, unserem mangelhaften Tun, lässt er Großes werden.

In der Sonne funkeln die Seifenblasen in tausend Farben und Facetten – ja in ihnen bricht sich das weiße Licht in seine Spektralfarben – die Regenbogenfarben auf.

Auch der Geist Gottes ist Vielfalt pur. Seine Kreativität und Möglichkeiten sind ohne Ende.

Dieser Geist Gottes ist es doch, der uns belebt, uns Kraft schenkt und voranbringt, uns ansteckt und scheinen lässt in dieser Welt für Gott, unseren Schöpfer und Vater selbst.

 

Ich möchte Sie deshalb einladen am Pfingstsonntag 18 Uhr von Ihrem Balkon oder im Garten oder auf freiem Feld Seifenblasen in die Luft steigen zu lassen. Sinnbildlich für unseren Wunsch, dass Gott auch uns und die Menschen seiner Erde immer wieder mit seinem guten Geist füllt.

Schickt mir ein Foto von euren schönsten Seifenblasen – ich möchte sie gerne auf unseren Homepages veröffentlichen als ein großes Gebet unserer Region.

 

Hier gibt’s noch ein Seifenblasenrezept… Aber ihr könnt natürlich auch einfach welche kaufen 😊

1l Wasser + 90-100 ml fairy ultra (wirklich das original) + 2-3 TL (Tapeten) Kleister

Gottes Geist erfülle Ihre Herzen! Bleiben Sie behütet!

Ihre Lydia Winter

Andacht zu Pfingsten

Die Pfingstgeschichte aus Apostelgeschichte 2, 1-41

(Text nach D.Steinwede)  nacherzählt von Ulrike und Wolfgang Lange

Jerusalem! Jerusalem – Friedensstadt:

Frieden zwischen Nachbarn, Frieden zwischen Völkern, Frieden zwischen Gott und den Menschen. Das wünschen sich die Menschen. So soll es sein. So hat Gott es versprochen.

In Jerusalem wird gefeiert: das Fest der ersten Ernte und das Fest der Gebote – der Weisungen zum Leben.

Aus allen Völkern sind sie gekommen: vom Norden und Süden, vom Osten und Westen – ein Brausen von vielen Stimmen und Sprachen.

Auch die Freundinnen und Freunde von Jesus sind in Jerusalem. Sie sind aber für sich allein. Ihnen ist nicht zum Lachen, Singen und Feiern zumute. Sie denken an Jesus. Sie erinnern sich an die Zeit mit ihm – und sie warten.

Da auf einmal: erst hört man es nur ganz leise, wie ein Rauschen in der Ferne. Dann wird es lauter und immer mehr. Es ist ein Brausen wie ein gewaltiger Sturmwind. Fenster und Türen öffnen sich. Es lodert wie Feuer. Die Jünger spüren wie es in ihnen brennt, wie der Funke überspringt, wie ihre Herzen bewegt werden. Das ist sie, die Kraft Gottes! Sie müssen hinaus! Wie vom Sturmwind getrieben verlassen sie das Haus. Sie glühen vor Eifer. Sie sind Feuer und Flamme. Sie müssen zu denen, die draußen sind.

Und sie fangen an, das gute Wort Gottes auszuteilen. Ohne Angst, mutig, offen, mit Begeisterung, sagen sie weiter: Jesus lebt! Er ist unser Retter! Jesus lässt uns nicht allein – sein guter Geist ist bei uns. Gottes Kraft ist bei uns. Gott selbst ist bei uns.

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Predigt vom Sonntag Jubilate

Predigt zu Johannes 15,1-8

Hier können Sie die Predigt anhören.

Liebe Gemeinde, als ich 2014 zur Reha war, teilte ich mir 6 Wochen mit einem Winzer das Zimmer. Gern erzählte er mir von seiner Arbeit. Mir wurde klar, was für ein Fachwissen und was für ein Einsatz nötig ist, um am Ende einen edlen Tropfen genießen zu können. Das ganze Jahr hat er in seinem Weinberg zu tun. Im Winter schneidet er die Reben zurück. Nur eine oder zwei bleiben am Weinstock. Für mich ist das immer ein Rätsel. Wie sollen aus diesem knorrigen, wie tot aussehendem Stück Holz, leckere Weinbeeren wachsen. Aber dann im Frühjahr pulsiert das Leben in der Pflanze. Es sprießt und grünt wie verrückt. Der Winzer erkennt auf Anhieb, was vielversprechende gute Triebe sind und welche Triebe weg müssen, weil sie den anderen die Nährstoffe rauben. Im Sommer muss der Winzer die Blätter schneiden. Er muss auslichten, damit die Trauben unter der Sonne die richtige Süße entwickeln. Dabei ist viel Erfahrung nötig. Er darf nicht zu viel aber auch nicht zu wenig wegschneiden. Das alles ist nur ein Bruchteil seiner vielen Arbeit. Warum all diese Mühe? Völlig logisch: Der Winzer möchte sich im Herbst über einen 1a Qualitätswein freuen. Jesus nimmt dieses Bild vom Weingärtner und seinem Weinstock auf und überträgt es auf Gott und uns Menschen.

In Johannes 15, 1-8 heißt es:                                                                                                                                                                                                                                          Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mirbleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirftsie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Ich möchte anhand von 6 Stichworten mit euch den Text bedenken

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Predigt vom Sonntag Miserikordias Domini

Liebe Gemeinde, liebe Leser!

Hier können sie die Predigt auch anhören!

Kommt ein Mann bei einem Hirten und seiner Schafherde vorbei und fragt: „Was bekomme ich, wenn ich errate, wie viele Schafe sie haben?“

Der Hirte erwidert: „Dann bekommen Sie von mir ein Schaf!“

Der Mann überlegt kurz und sagt: „Sie haben 848 Schafe!“

Darauf der Hirte: „Jawohl, das stimmt. Suchen Sie sich ein Schaf aus.“

Der Mann sucht sich ein Tier aus und packt es in einen Sack.

Danach fragt der Hirte den Mann: „Was bekomme ich von Ihnen, wenn ich ihren Beruf errate?“

Der Mann: „Dann erhalten Sie das Schaf zurück.“

Der Hirte: „Sie sind Unternehmensberater!“

Der Mann: „Wie kommen Sie denn darauf? Das stimmt!“

Der Hirte: „Erstens sind sie hierhergekommen, ohne dass ich sie gerufen habe. Zweitens haben sie mir etwas gesagt, was ich schon lange wusste. Und drittens haben sie keine Ahnung von dem, was ich tue. Jetzt lassen Sie endlich meinen Hund aus dem Sack!“

Am zweiten Sonntag nach Ostern geht es um gute Hirten. Was macht einen vorbildlichen Hirten aus? Er muss seinen Job beherrschen. Er sollte seine Schafe kennen, möglichst mit Namen. Für sie einstehen, sorgen und da sein, sowohl auf der grünen Aue, wie im finsteren Tal. In der Bibel sind Hirten im übertragenen Sinne Personen, welche für andere Verantwortung tragen, eine Führungsposition einnehmen und wichtige und lebensfördernde Entscheidungen für andere treffen.

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Andacht zu Psalm 23

Liebe Seniorinnen und Senioren in unseren Gemeinden!

Der kommende Sonntag heißt: Misericordias Domini. Er wird auch der Hirtensonntag genannt.

Zur eisernen Ration für uns Christen zählt der 23. Psalm, der Psalm vom guten Hirten. Er hat schon vor uns viele Menschen begleitet, weil in ihm die Fülle des Lebens beschrieben wird.

David, der Schreiber des Psalms, hat das Leben in vielen Facetten kennengelernt. Er wusste von Tagen des Glücks, der Macht und des Sieges, aber auch von Not, Schuld und Verfolgung.

Lassen Sie sich einladen, diesen Psalm mit mir zu bedenken.

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